Antworten zum 4. und 10. Lebenstor

 

Das 4. Lebenstor
Die Wirklichkeit als Abbild der Gedanken

 

Bucheinleitung zum 4. Lebenstor

Was wir denken, erschafft unsere Realität.

Und: Wir können uns selbst das Leben erschaffen, das wir wirklich verdienen!
Der erste Schritt in ein neues und erfolgreiches Leben ist lächerlich einfach:
Wir brauchen nur anzufangen, unsere Gedanken zu beobachten. Bevor wir eingreifen, machen wir uns einmal durch Beobachten bewusst, was wir gerade gedanklich verursachen. Denn wir bekommen nicht das, war wir dringend wünschen oder unbedingt zu brauchen meinen, sondern das was wir uns „erdenken“.

Interview mit Bernhard Ujcic zum 4. Lebenstor

Gut oder schlecht – beides ist völlig bedeutungslos.
Für mich ist ganz klar, dass unsere Gedanken unsere Wirklichkeit erschaffen und auf zukünftige Wirklichkeiten hinweisen. Ich glaube, dass uns das über sehr lange Zeit absolut unbewusst war und sich das erst allmählich bei verschiedenen Menschen in das Bewusstsein drängt.
Was uns bislang nicht bewusst war, ist, dass auch alle unsere unbewusst gedachten Gedanken Wirklichkeit erschaffen.
Nicht nur Schönheit, Liebe und Verbundenheit, sondern gleichfalls Hass, Sorgen, Ängste. Viele Menschen haben davon schon gehört, konnten aber die schönen, glücklich machenden Dinge einfach nicht denken- und dachten „was solls“. Und das Leben ging weiter.
Für die Art der Erschaffung oder des Erkennens von zukünftiger Wirklichkeit ist die Einschätzung durch uns Menschen in gut und schlecht völlig bedeutungslos. Gut und schlecht scheinen dieselben Resonanzstärken zu haben.
Ist das nicht wundervoll?

 

 

Das 10. Lebenstor
Den Ängsten ins Auge sehen

 

Bucheinleitung zum 10. Lebenstor

Angst ist ein wunderbarer Diener, aber auch ein furchterregender Meister. Genau wie der Schmerz kann uns die Angst warnen und uns gute Ratschläge mit auf den Weg geben. Sie kann das Leben aber auch überschatten oder einschränken.
Die Angst verbirgt sich hinter den verschiedensten Masken – sie sagt zum Beispiel „eigentlich interessiert mich das gar nicht“ oder „warum soll ich mir die Mühe machen?“ oder „das kann ich nicht“.
Wir werden Tag für Tag mit unseren Ängsten konfrontiert – die Angst zu versagen, zurückgewiesen zu werden oder auch nur wir selbst zu sein. Aber unsere Ängste sind keine Mauern, sondern nur Hürden.
Mut zu haben, bedeutet nicht, keine Angst mehr zu haben, sondern die Ängste zu überwinden.

Interview mit Bernhard Ujcic zum 10. Lebenstor

Ich durfte vor Kurzem einen Vortrag einer bekannten Politikerin zur Finanzkrise hören. Sie wurde aus dem Publikum gefragt, was wir denn jetzt in dieser Situation machen sollen. Und sie hat geantwortet, auf jeden Fall keine Angst haben.
Das fand ich sehr lustig. In mir kam dabei die Frage hoch, wie ich das denn machen soll, wenn ich nun mal Angst habe. Was ist, wenn ich den Gedanken der Angst in mir habe? Manche sagen , man soll der Angst ins Auge schauen. Vielleicht ist es auch ein gangbarer Weg, einfach die Angst zuzulassen und zu akzeptieren, dass ich ängstlich bin. Das ist ein Teil meines Wesens, ein Teil meines Bewusstseins. Wahrscheinlich gehört Angst zu jedem Menschen dazu.
Wenn ich Angst habe, dann habe ich eben Angst. Wenn ich glücklich bin, bin ich eben glücklich. Beim Glück akzeptiert man es leichter, als bei der Angst.
Bhagavan, der Leiter der Oneness University, sagte: „Wenn wir in die Lage kommen, unser Leiden voll anzunehmen und auszuleben, verwandelt es sich in völlige Glückseligkeit.“ So könnte es auch mit der Angst sein.

 

Die Print-Version des Buches ist demnächst in unserem Shop erhältlich. Zum Shop

 

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